Ich renne ins Wasser,
es spritzt, es ist kühl.
Ich lächel’, bin glücklich.
Dann schlagen die Wellen-
Über meinen Kopf zusammen.
Ich gehe unter, verliere den Halt.
Wo ist die Sicherheit geblieben?
Einsam auf mich gestellt,
im Kampf des Lebens unterlegen.
All meine Kraft ist verschwunden
Mein Kampfgeist gebrochen.
Verzweifelt schnappe ich nach Luft.
Meine Kehle brennt.
Endlich die Wahrheit gesehen
Niemand, der mich braucht.
Niemand, der mir hilft.
Muss den Kampf alleine kämpfen.
Wo ist die Hand,
Die nach mir greift,
die mich rettet-
aus den Fluten des Lebens.
Wo bist du?
Ich gehe unter!
Warum hilfst du mir, denn nicht?
Angst steigt in mir auf,
Wenn man mich alleine lässt.
Meine Angst schlägt in Panik um.
Wenn heute wieder keiner kommt?
Wie lang halt ich das noch aus?
Die Welle ist vorüber.
Meine Füße stehen auf dem Boden.
Ich schwanke, taumle.
Es wird eine Weile dauern,
aber dann stehe ich wieder fest-
auf dem Boden.
Mein Herz ein Stück weiter geschlossen.
Wenn er nicht bald kommt,
dann habe ich den Schlüssel
zu meinen Herzen weggeworfen.