Ich öffne die Augen-
Überall nur Dunkelheit.
Kann alles sehen
und seh doch nichts.
Überall nur Dunkelheit
um gibt mich-
schließt mich ein-
kann ihr nicht entkommen.
Jeder Fluchtweg-
eine weitere Sackgasse.
Komm nicht weiter-
kann nicht entkommen-
sie lässt mich nicht gehen
holt mich wieder-
kein Weg zurück-
kein Weg vorwärts
Bin verloren-
in der Dunkelheit.
Kann das Licht sehen
und doch kommt es-
nicht zu mir-
egal wie ich renn
komm nie dort an-
er lässt mich nicht gehen
nicht vor-
nicht zurück-
komm einfach nicht weiter
bin verloren-
bin allein in der Dunkelheit
kann alles erkennen
und doch nichts sehen…
Vorwärts?
Feuerspiel
Sieh dir an
das schöne Feuerspiel,
lodert hell und warm,
wird kleiner-
dann wieder groß
führ auf-
den schönen Tanz
der mein Herz
mit Ruhe füllt
spiegelst alles wieder
Tränen, Leid und Freude
tanze weiter,-
immer weiter-
erlische nie
Schreie?
Die Tränen laufen
kann sie nicht zurückhalten.
Alles schmerzt-
ich schreie, stumme Schreie.
unerreichbar ist-
die grenzenlose Freiheit
zu weit entfernt-
nur eine endlose Leere.
Es gibt keinen Weg zurück
Die Stille scheint nicht zu weichen
bleibt bis in die Unendlichkeit
Fühl mich verwundbar-
ich werde nicht gesehen
bin ich den unantastbar?
Die Einsamkeit greift nach mir
wurde verlassen-
bin ganz allein
bin verloren in der Dunkelheit
das Licht schmerzt
ist die Welt immer ungerecht?
Werde ich vergessen?
der Verlust zerstört mich
alles ist zertrümmert,
zersplittert-
ist die Seele schon-
dem Untergang nah?
Ich bin erschöpft,
kann mich nicht mehr wehren
die Angst hat leichtes Spiel
So ist das Leben-
und dann?-
kommt der Tod?
Wo ist der Sinn?
Wo ist die Ursache? Der Grund?
Das Ende ist der Anfang
so wie eine Wiedergeburt?
Was ist die Wahrheit?
Was ist die Lüge?
Es kommt mir alles wie ein Verberechen vor
alles bringt nur leid über uns
Ich hab eine Antwort
doch finde ich die Frage nicht
Verzweiflung steig in mir auf
überall Splitter, überreste-
was ist es Hass oder Liebe?
Wo hat die Freundschaft ihren Platz?
Die Angst kommt
sie bringt den Verlust-
und gibt keine Antwort…
Freunde
Oft träum ich
von anderen Welten-
weit weg von hier!
Ich denke mir
so viele Abenteuer-
Nicht eines selbst erlebt
entflieh damit dem Leben
lenk mich ab,
vergesse die Umwelt-
So ging es mir schon immer-
ich lauf übers Eis
überleg wie es für meine Charaktere wär’
dann seh ich sie-
sie sind real-
entspringen nicht meiner Fantasie
ein seltsames Gefühl steigt auf
und ich begreif-
ich hab keinen Grund mehr-
keinen Grund mehr zu fliehen-
keinen Grund mehr zu vergessen-
den ich hab etwas ganz besonderes
so wertvoll wie die ganze Welt
sie sind meine Welt
sie machen mich glücklich,
sie bringen mich zum Lachen,
sie trösten mich,
halten mich,
sützen mich-
meine Freunde-
viel zu kurz
viel zu kurz ist das Leben
viel zu kurz um groß zugrübeln
verschwende keine Zeit
warum anderen recht machen,
wenn man leben könnte?
Warum auf das verzichten
was Spaß macht?
Warum sich einschränken,
wenn es doch niemanden interessiert?
einfach nur spaß haben
einfach nur genießen
du verlierst zu viel Zeit…