Der Himmel weint

Das Gedicht ist schon etwas älter. Ich bin beim Aufräumen darüber gestolpert.

Schau aus dem Fenster,
der Himmel weint.
Warum weint er so?
Weint wie meine Seele-
es tun sollte?
Warum weint sie nicht?
Es müsste sie doch berühren
sie verletzen-
doch sie ist nur resigniert
oder ist sie es nicht?
Es lässt mich kalt…
das ist eine Lüge…
Es trifft-
und doch nicht so schwer
wegen ihnen?
Weil sie da sind?
Weil sie immer da sind?
Weil ich mir ihrer-
sicher sein kann?
Bin ich froh darüber,-
dass meine Seele nicht weint?
Wünschte ich mir-
sie würde es tun?
Aber hat sie nicht-
genug Tränen vergossen?
Der Regen fällt vom Himmel
er weint-
aber ICH will-
nicht mehr weinen.

Veröffentlicht in:  on Juni 23, 2009 at 6:00 Kommentar schreiben

Leere

Leere

Veröffentlicht in:  on Januar 15, 2009 at 11:05 Kommentar schreiben

Sieh mich an

Sieh mich an
Sieh mich an

Sieh mich an

Ich seh dich an-
frag mich was du siehst

siehst du mich-
oder siehst du immer noch ihn?

liebst du mich-
oder ist er immer noch dein Leben?

hab ich denn eine Chance
oder bleib ich immer zweite Wahl?

sieh mich an-
sag mir, dass ich falsch liege

sieh mich an-
sag mir, dass es nur mich gibt

Warum kann ich dich nicht erreichen
ich renne und versuche nach dir zu greifen
nie komm ich bei dir an

sieh mich an-
fragst du dich wen ich seh?

Ich seh dich an-
ich weiß nicht mehr wen ich seh

ich liebe dich-
du bist mein Leben, meine Kraft

du bist meine erste Wahl
du bist alles was ich will und noch mehr

sieh mich an-
ich sag dir, dass du falsch liegst

sieh mich an-
ich sag dir, dass du der einzige bist!

doch was fühlst du?

Veröffentlicht in:  on September 7, 2008 at 5:20 Kommentare (1)

Unter dem Bild findet ihr den Text auch noch mal einzeln. Wer das Gedicht lieber ohne Hintergrund lesen will, einfach nicht aufs Bild klicken und weiter lesen!



Ich sehe alte Bilder
jedes Lächeln eine Träne
sie fallen ungesehen
versteckt-
was nutzen einem die Worte
habe sie noch Trost gespendet
so sind sie wirkungslos in der Einsamheit
Wie alles verliert es an Bedeutung
so viele Erinnerungen, gute, schlechte-
schwer zu sagen, welche mehr schmerzen
sie lassen einen nicht los
halten einen gefangen in einem endlosen Kreis
wie sehr du auch suchst
du findest keinen Sinn-
keine Antwort-
bliebst alleine in der Dunkelheit
mit den Tränen-
für jedes Lächeln,
für jedes Lachen,
für jeden Tag
eine Träne...
Veröffentlicht in:  on Juli 30, 2008 at 10:04 Kommentare (2)

Zwei Gesichter

Veröffentlicht in:  on Mai 25, 2008 at 8:57 Kommentare (1)

Freunde

und nochmal ein Gedicht in einem Bild.

Veröffentlicht in:  on April 13, 2008 at 11:28 Kommentare (2)

Julianne

Oft bist du so verschlossen,
schaust in die Ferne.
Ich frage mich, was du siehst.
Ist es denn so viel schöner
als das Leben?-
das du dich dort verlierst?
Dein Blick so traurig
und voller Sehnsucht.
Zu gern würde ich dich verstehen
und deine Augen vor Glück-
strahlen sehen-
Doch sehen nur eine Mauer
Hast du so viel schlimmes erlebt?
Steht dir den niemand bei?
Zu gerne würde ich dir helfen
die Last auf deinen Schultern zu tragen
Ich weiss nicht was du fühlst.
Vielleicht kann ich dich-
irgendwann verstehen-
Ich hab Zeit-
ich kann warten-
doch kannst du noch warten?
Vielleicht irre ich mich ja
vielleicht bilde ich mir
deine traurigen Augen nur ein.
Wenn du Hilfe brauchst,
dann komm bitte zu mir!
Ich kenne die Einsamkeit,
die Sehnsucht nach dem Glück,
die Sehnsucht nach Liebe.
Manchmal würde ich am liebsten aufgeben,
verliere jede Hoffnung…
Doch ich habe jemanden,
der mich hält,-
der mich versteht,-
und immer wieder Hoffnung gibt.
Immer öfter verschwindet -
die Einsamkeit aus meinem Herzen
und ich merke, dass das Leben schön sein kann
Dass es sich lohnt-
zu kämpfen für seinen Traum.
Der Weg ist steinig…
Oft stopere ich-
und das aufstehen fällt mir schwer.
Doch ich kann schon-
ein leichtes Licht am Ende sehen
wir müssen nur immer weitergehen
und gemeinsam ist es leichter
auch das schlechte zu überstehen.
Man muss die Last der Welt-
nicht alleine tragen

Veröffentlicht in:  on Januar 16, 2008 at 4:45 Kommentare (1)

Viel zu schnell vergeht die Zeit

Viel zu schnell vergeht die Zeit
und viel zu selten sag ich dir,
dass du immer für mich da bist,
immer wieder halt gibst,
mich tröstest, wenn ich wein’
mir zu hörst-
und mir verzeihst,
wenn ich Fehler mache.
Viel zu selten bin ich für dich da,
hör dir zu-
obwohl du mir so viel Kraft gibst
Viel zu viele Tage vergehen
an denen ich dir nicht gesagt habe,
wie sehr ich dich vermisst habe

Veröffentlicht in:  on at 4:34 Kommentar schreiben

Vorwärts?

Ich öffne die Augen-
Überall nur Dunkelheit.
Kann alles sehen
und seh doch nichts.
Überall nur Dunkelheit
um gibt mich-
schließt mich ein-
kann ihr nicht entkommen.
Jeder Fluchtweg-
eine weitere Sackgasse.
Komm nicht weiter-
kann nicht entkommen-
sie lässt mich nicht gehen
holt mich wieder-
kein Weg zurück-
kein Weg vorwärts
Bin verloren-
in der Dunkelheit.
Kann das Licht sehen
und doch kommt es-
nicht zu mir-
egal wie ich renn
komm nie dort an-
er lässt mich nicht gehen
nicht vor-
nicht zurück-
komm einfach nicht weiter
bin verloren-
bin allein in der Dunkelheit
kann alles erkennen
und doch nichts sehen…

Veröffentlicht in:  on Dezember 29, 2007 at 8:14 Kommentare (1)

Feuerspiel

Sieh dir an
das schöne Feuerspiel,
lodert hell und warm,
wird kleiner-
dann wieder groß
führ auf-
den schönen Tanz
der mein Herz
mit Ruhe füllt
spiegelst alles wieder
Tränen, Leid und Freude
tanze weiter,-
immer weiter-
erlische nie

Veröffentlicht in:  on at 5:56 Kommentar schreiben