Menschen?

Mein Blick ist auf die Menschenmassen gerichtet, die an mir vorbeihetzen. Sie laufen blind durchs Leben. Sie bleiben nicht stehen. Nein…niemals bleiben sie stehen. Die Menschen um sie herumnehmen sie gar nicht wahr.

Von dem Cafe hat man einen guten Ausblick. Ich konnte alles genau sehen ihre Gesichter. Sie versuchen die Wahrheit nicht einmal zu verstecken. Aus ihren Blick spricht desinteresse. Die Schritte werden schnell gemacht. Niemand achtet auf dem Brief, der auf dem Boden liegt oder auf die Rose auf dem Weg. Sie weichen nicht einmal aus.
Nein sie schubsen und drängeln. Langsam steh ich auf und mische mich unter sie. Andauernd werde ich angerempelt und angeschnautzt. Es stinkt es ist unangenehm. Meine Hand ballt sich zu einer Faust. Es macht mich aggressiv die Menschen zu sehen. Zu sehen wie sie einanderbehandeln. Sich nicht für den Schmerz der anderen interessieren…

Warum auch? Gefühle bringen einem nicht weiter. Warum sollte diese Leute auf andere achten, wenn man sie doch leichter verletzen kann?

Es ändert sich nie…es wird sich nie ändern…die Menschen bleiben die gleichen…Was wohl in dem Brief steht? Steht dort ein Liebesgedicht oder ist es ein Abschiedsbrief…hat er dort in diesen Wörten auf diesen Blättern sein Herz reingesteckt? All seine Gefühle?

Hatte der, der den Brief erhalten hätte, den Inhalt verstanden? Hätte er gewusst was es bedeutet…die wichtigkeit erkannt? Ich kann nicht daran glauben…auch wenn ich es möchte…die Menschen wollen einen doch falsch verstehen…ja das wollen sie…sie wollen sich falsch verstehen…sie brauchen die Schmerzen um so sehen, dass sie noch leben. Doch die Schmerzen, der anderen sind schon wiederzuviel.

Veröffentlicht in:  on Oktober 7, 2007 at 8:31 Kommentar schreiben

Verändert?

Stumme Tränen laufen über ihre Wangen. Ihr Blick ist in die Ferne gerichtet. Sie nimmt ihre Umwelt kaum war. Es ist alles so unwichtig…hat kaum noch eine Bedeutung. Alles in ihr schreit nach Hilfe…nach jemanden der sie in den Arm nimmt und sie tröstet. Niemand der ihr tolle Ratschläge gibt…niemand der ihr die Situation erklärt…

Sie kennt die Situation…sie kennt ihre Möglichkeiten und doch kann sie einfach nicht vorwärts gehen aus angst einen Fehler zu machen…aus angst noch mehr zu verstören. Sie brauchte doch ihre Freunde…nicht irgendwelche…Nein! sie brauchte ihre Freunde…nur diese…aber warum tat es so verdammt weh? Es war als ob etwas sie von innen herauszereißen würde…und sie hatte keine Wahl als es geschehen zu lassen..konnte nichts dagegen tun…

Sie hört noch immer die Sätze ihre Mutter. Geh auf abstand! Nimm dir Zeit für dich!

Aber das konnte und wollte sie nicht! Sie wollte doch ihre Freunde um sich haben so oft es geht…denn sonst fühlte sie sich so einsam und verlassen…dann sah sie noch ihr lächeln in der Ferne. Es ging nicht ohne sie…aber wenn sie bei ihnen ist…dann steigt manchmal diese kleine lästige Stimme auf, die immer wieder sagt…du bist hier überflüssig! Du gehörst hier nicht her! Sie kennen dich gar nicht! Sie sehen deine Schmerzen nicht!

Das alles war irgendwie zu ertragen…aber warum…warum glaubten die wichtigsten Personen in ihren Leben, dass sie so oberflächlich ist…dass sie immer fröhlich ist…warum? Warum tut es so weh? Sie wollte doch hier bleiben…durfte sie das nicht? Durfte sie nicht hier bleiben…war sie hier nicht länger willkommen? Was war nur los? Warum dachte sie so was? Warum zweifelte sie an ihren Freunden…warum konnte sie nicht einfach an sie glauben? Sie gehörte doch dazu! Sie gehört doch genau hierher!

und trotzdem saß sie hier alleine…alleine mit ihren Tränen…von den anderen völlig unbemerkt…etwas…etwas war anders…als ihre Freundin auftauchte und sie in den Arm nahm. Sie hatte sich so sehr danach gesehnt und doch berührte sie es nicht…sie wollte nur weg…weg von dem Trost…weg von der Hilfe…

Sie ertrug es einfach nicht mehr. Warum auf einmal? Es war doch schon immer so gewesen und doch konnte sie diese Nähe einfach nicht mehr ertragen, obwohl sie sie doch eigentlich wollte…obwohl sie diese Nähe nie aufgeben wollte und will…

aber was brachte die Nähe, wenn sie einen nicht mehr erreichte? …doch aufgeben…abstand nehmen…nein….das wollte sie nicht…sie konnte nur weiter machen…immer weiter machen…auch wenn ihr Herz schrie vor schmerz jeden Tag, jede Minute, jede Sekunden in der Nähe ihrer Freunde.

Es würde sie irgendwann zerreißen, dass wusste sie, aber das nahm sie ihm kauf um weiterhin bei ihnen sein zu können. denn nichts anderes wollte sie doch. Hier bleiben! Genau hier gehörte sie her…dessen war sie sich sicher…mit den Schmerzen würde sie wohl lernen zu leben…

Veröffentlicht in:  on Mai 8, 2007 at 5:16 Kommentar schreiben

Der Schmerz in mir

Nun liege ich hier,

meine Tränen hab ich bereits vergossen.

Alle hatten mich gewarnt. Sie haben alle gesagt ich wollte lieber die Finger von dir lassen. Doch ich konnte es nich. Du brauchtest doch hilfe. Ich hab dir mein Herz geschenkt. Du starrtest mich nur an und konntest es einfach nicht fassen. Wen wundert das schon? Schließlich haben wir uns andauernd gestritten. Du wolltest mich unbedingt besiegen. Jetzt hast du es geschafft. Ich kann nicht mehr…bin am Ende. Warum wolltest du mich eigentlich immer besiegen? Irgendwann hast du es mir mal erklärt, doch ich hab es wohl nie richtig verstanden. Du wolltest immer dazu gehören und ich wollte nur weg. War das der Grund warum wir so lange gegen diese Gefühle angekämpft haben? wir waren wütend, weil der andere hatte was wir wollten und es nicht genügend achtete. Wir waren ziemlich verschieden aber auch ähnlich. Alle hatte gesagt, dass es niemals gut gehen würde mit uns. Sie haben gesagt, dass du mich verlassen würdest. Warum hatten sie recht? Ich möchte weinen, doch ich kann nicht mehr, denn ich hab sie längst vergossen…alle wegen dir.

Doch dein Name spuckt-

in meinem Kopf

Ich höre immer wieder, wie ich deinen Namen rufen. Früher habe ich ihn kaum benutz dabei ist er so schön. Dir hatte es immer gefallen, wenn ich ihn benutzte. Doch jetzt will ich nur vergessen. Doch er verschwindet einfach nicht aus meinem Kopf. Warum Ich möchte einfach nicht daran denken. Ich weiß noch genau wie deine Augen strahlten, als ich ihn zu ersten mal aussprach. Es war etwas besonderes. Auch ich habe es geliebt, wie du meinen Namen ausgesprochen hast. In diesen Momenten dachte ich immer wir würden uns nie trennen. Ich hab wirklich geglaubt wir würden für immer zusammenbleiben. Ich war wohl ganz schön naiv. Doch du hast mir nie einen Grund gegeben daran zu zweifeln. Du hast mich gebracht und ich dich. Wir hatten uns einfach gefunden, verstanden ohne zu reden. Immer wieder höre ich deinen Namen. Kyo…Kyo… wie oft hab ich nach dir gerufen, damit du zurückkommst, aber du kamst einfach nicht.

Wieder und wieder-

sehe ich dich lächeln,

Ich hab das Gefühl du stehst vor mir und lächelst.Du sahts dann immer so wunderschön aus. Eigentlich hast du selten gelächelt. Ich hab die anderen immer um dieses Lächeln beneidet. Doch dann machtest du mir das schönste Geschenk der Welt. Du schautest mich an und lächelste. Zum ersten Mal gehörte es mir. Damals hast du dich für meine Hilfe bedankt. Du wolltest dich irgendwie revangieren. Aber das war nicht nötig. Ich hatte alles was ich wollte…dein Lächeln. Ich war an diesen Tag so glücklich. Keiner der anderen hat es mir gegönnt. Sie haben auf mich eingeredet. Doch ich hab nicht zu gehört. Ich war einfach nur glücklich. du hast gelächelt, als du sagtest, dass du mich liebst. Ich sehe es noch genau vor mir. Es ist als ob es gestern gewesen wäre.

Dann höre ich was du sagst.

Ich hätte nicht gedacht,

dass es so schmerzt.

Doch vor einer Woche hast du mich angesehen und gesagt es wäre vorbei. Ich würde dich nur nerven. Du liebst mich einfach nicht mehr. Du hast einen anderen. Du hast mir gesagt, dass du mich betrogen hast. Doch mein Herz weigert sich das zu glauben. Du redest weiter…immer weiter und mein Herz scheint zu brechen. Es zerspringt in tausend Stücke. Es tut so weh. Ein Jahr waren wir zusammen und das alles soll jetzt einfach vorbei sein? Ich will es nicht glauben. Warum tut es so weh? Dieses Jahr war so schön. Hat es dir denn gar nichts bedeutet? Alle haben es mir gesagt, doch ich wollten ihnen nicht glauben. Nun scheinen die Schmerzen mich zu zerreissen. Ich glaube nicht, dass die Wunden wieder heilen. Nach einem Jahr kannst du mir das alles einfach ins Gesicht sagen. Dein Gesicht ist ausdruckslos…zeigt keine Gefühlsregung. Früher konnte ich immer deine Liebe zu mir sehen. Deine Augen strahlten immer diese Wärme aus. Doch jetzt sind sie leer. Ist es meine Schuld? Immer wieder höre ich wie du sagst ich wäre dir egal geworden, du würdest nichts mehr für mich empfinden.

Das du so wichtig geworden bist

in diesen letzten Jahr!

Doch du siehst es nicht!

Es war nur ein Jahr, aber es kommt mir vor wie ein halbes Leben. Wie konnte ich jemals ohne dich leben? Wie konntest du mir so wichtig werden? Wann hast du dich in mein Herz geschlichen? Mein Leben dreht sich nur noch um dich. War das mein Fehler? Ohne dich bin ich nichts mehr wert. Meine Welt ist so leer. Doch du siehst es nicht. Weißt du nicht wie wichtig du mir geworden bist? Ich bin nichts ohne dich. Du gabst meinem Leben einen Sinn und dann hast du ihn wieder mit dir genommen. Du hast mich allein mit meinen Tränen zurückgelassen. Siehst du nicht wie ich leide? Warum tust du mir das an? Ich hatte Dinge gesagt, die ich nicht sagen wollte. Ich wollte mich entschuldigen und dir sagen, dass ich dir vertraue. doch du ließt mich nicht zu Wort kommen. Du sagtest, dass die anderen die Wahrheit gesagt hatten. Hast du wirklich einen neuen Freund?

Den letzten Satz hättest-

du dir sparen können.

Warum sagst du das? Doch die Zeit mit dir war wirklich schön. So schön, dass ich dir schon nach einem Jahr egal bin? Es muss wirklich schön gewesen sein, schließlich willst du mich nicht mehr sehen. Hast du gelogen? Was von dem was du mir gesagt hast war eine Lüge? Herz will dir nicht glauben. Dieses Jahr war doch wirklich schön. Kann ich mich so getäuscht haben? Ich dachte du meinst es ernst. So war es doch oder? Bitte antworte mir! Ich will nur diese eine Antwort. Hast du mich geliebt? Oder war das nur eine Lüge? Ich muss es wissen. Bitte sag mir, dass ich mich nicht getäuscht habe, dass die anderen Unrecht hatten. Bitte gib mir ein Zeichen.

Ich will nicht mehr an dich denken

Doch immer wieder kommen-

Erinnerungen hoch!

Ich will nur vergessen. Doch es geht nicht. Ich spüre die Leere in mir. Ohne dich bin ich einfach nicht vollständig. Immer wieder seh ich dich vor mir, wie du lächelst, du sags, dass du mich niemals verlässt, dass du mich liebst. Noch immer spür ich deine Lippen. Ich erinnere mich noch genau an unseren ersten Kuss. Deine Lippen legten sich sanft auf meine. Deine Zunge, die meine Mundhöhle erkundet und schließlich mit meiner Zunge spielt. Noch immer kann ich deine Umarmung spüren, deine Wärme. Bei dir hab ich mich immer sicher und geborgen gefühlt. Du gabst mir halt. Bei dir konnte ich mich fallen lassen. Ich wusste du fängst mich wieder auf. Noch immer spüre ich deine Hände auf meinem Körper.

Mein Herz schreit und weint!

Warum verliebt man sich,

wenn es doch so weh tut?

Du bist einfach von mir gegangen. Du lässt mich mit meinem Schmerz einfach allein. Warum musstest du gehen? Hast du es geahnt? Ich weiß jetzt, dass du nicht wieder kommst. Du bist für immer gegangen. Die Wunden werden niemals heilen. Vielleicht heilen sie, wenn ich dir eines Tages folgen kann. Du hast mal gesagt, dass du möchtest, dass ich lebe egal was passiert. Das tue ich auch, weil es dein Wunsch war. Sonst würd ich dir folgen. Ich höre noch immer deinen Namen. Ich sehe noch immer dein Lächeln. Ich höre noch immer deine Stimme. Ich höre, wie du sagst: „Ich liebe dich Yuki für immer und ewig!“

Veröffentlicht in:  on März 11, 2007 at 10:28 Kommentare (1)