Der Himmel weint

Das Gedicht ist schon etwas älter. Ich bin beim Aufräumen darüber gestolpert.

Schau aus dem Fenster,
der Himmel weint.
Warum weint er so?
Weint wie meine Seele-
es tun sollte?
Warum weint sie nicht?
Es müsste sie doch berühren
sie verletzen-
doch sie ist nur resigniert
oder ist sie es nicht?
Es lässt mich kalt…
das ist eine Lüge…
Es trifft-
und doch nicht so schwer
wegen ihnen?
Weil sie da sind?
Weil sie immer da sind?
Weil ich mir ihrer-
sicher sein kann?
Bin ich froh darüber,-
dass meine Seele nicht weint?
Wünschte ich mir-
sie würde es tun?
Aber hat sie nicht-
genug Tränen vergossen?
Der Regen fällt vom Himmel
er weint-
aber ICH will-
nicht mehr weinen.

Veröffentlicht in: on Juni 23, 2009 at 6:00 Kommentar schreiben

Unter dem Bild findet ihr den Text auch noch mal einzeln. Wer das Gedicht lieber ohne Hintergrund lesen will, einfach nicht aufs Bild klicken und weiter lesen!



Ich sehe alte Bilder
jedes Lächeln eine Träne
sie fallen ungesehen
versteckt-
was nutzen einem die Worte
habe sie noch Trost gespendet
so sind sie wirkungslos in der Einsamheit
Wie alles verliert es an Bedeutung
so viele Erinnerungen, gute, schlechte-
schwer zu sagen, welche mehr schmerzen
sie lassen einen nicht los
halten einen gefangen in einem endlosen Kreis
wie sehr du auch suchst
du findest keinen Sinn-
keine Antwort-
bliebst alleine in der Dunkelheit
mit den Tränen-
für jedes Lächeln,
für jedes Lachen,
für jeden Tag
eine Träne...
Veröffentlicht in: on Juli 30, 2008 at 10:04 Kommentare (2)

Zwei Gesichter

Veröffentlicht in: on Mai 25, 2008 at 8:57 Kommentare (1)

Diamanten

Glitzern, schimmernd
wie Diamanten…
sie fallen…fallen tiefer…
jede von ihnen so wertvoll
und doch erkennt niemand
…den Wert
sie gehen vorbei, schweigen
und jeder Schatz gerät
in Vergessenheit…
unerkannt, ungesehen…
werden sie vergehen
wertvoller als Edelstein…
schöner als Diamant…
kostbarer als die Welt…
doch der Wert bleibt unerkannt
bleibt im Dunkeln…
gerät in Vergessenheit,
dabei wurden sie
aus so viel Schmerz geschaffen
Doch wird er übergangen,
dabei sollten Tränen-
nie ohne Beachtung bleiben
Sie sind ein Teil
…des Menschen
gehören zu uns
ohne das sie lange bleiben
sie vergehen…
lassen uns zurück
Manchmal…manchmal
fängt sie jemand auf
Manchmal hebt jemand
sie in seinem Herzen auf
wie einen Schatz
so alsob es-
wertvoller als Edelstein
schöner als Diamant
kostbarer als die Welt
und wichtiger als das Leben wär
den sie kommen aus dem Herzen
sie sind der Schmerz-
und die Trauer des Menschen
und das macht sie so wertvoll.

Veröffentlicht in: on Oktober 7, 2007 at 8:40 Kommentar schreiben

Der Schmerz in mir

Nun liege ich hier,

meine Tränen hab ich bereits vergossen.

Alle hatten mich gewarnt. Sie haben alle gesagt ich wollte lieber die Finger von dir lassen. Doch ich konnte es nich. Du brauchtest doch hilfe. Ich hab dir mein Herz geschenkt. Du starrtest mich nur an und konntest es einfach nicht fassen. Wen wundert das schon? Schließlich haben wir uns andauernd gestritten. Du wolltest mich unbedingt besiegen. Jetzt hast du es geschafft. Ich kann nicht mehr…bin am Ende. Warum wolltest du mich eigentlich immer besiegen? Irgendwann hast du es mir mal erklärt, doch ich hab es wohl nie richtig verstanden. Du wolltest immer dazu gehören und ich wollte nur weg. War das der Grund warum wir so lange gegen diese Gefühle angekämpft haben? wir waren wütend, weil der andere hatte was wir wollten und es nicht genügend achtete. Wir waren ziemlich verschieden aber auch ähnlich. Alle hatte gesagt, dass es niemals gut gehen würde mit uns. Sie haben gesagt, dass du mich verlassen würdest. Warum hatten sie recht? Ich möchte weinen, doch ich kann nicht mehr, denn ich hab sie längst vergossen…alle wegen dir.

Doch dein Name spuckt-

in meinem Kopf

Ich höre immer wieder, wie ich deinen Namen rufen. Früher habe ich ihn kaum benutz dabei ist er so schön. Dir hatte es immer gefallen, wenn ich ihn benutzte. Doch jetzt will ich nur vergessen. Doch er verschwindet einfach nicht aus meinem Kopf. Warum Ich möchte einfach nicht daran denken. Ich weiß noch genau wie deine Augen strahlten, als ich ihn zu ersten mal aussprach. Es war etwas besonderes. Auch ich habe es geliebt, wie du meinen Namen ausgesprochen hast. In diesen Momenten dachte ich immer wir würden uns nie trennen. Ich hab wirklich geglaubt wir würden für immer zusammenbleiben. Ich war wohl ganz schön naiv. Doch du hast mir nie einen Grund gegeben daran zu zweifeln. Du hast mich gebracht und ich dich. Wir hatten uns einfach gefunden, verstanden ohne zu reden. Immer wieder höre ich deinen Namen. Kyo…Kyo… wie oft hab ich nach dir gerufen, damit du zurückkommst, aber du kamst einfach nicht.

Wieder und wieder-

sehe ich dich lächeln,

Ich hab das Gefühl du stehst vor mir und lächelst.Du sahts dann immer so wunderschön aus. Eigentlich hast du selten gelächelt. Ich hab die anderen immer um dieses Lächeln beneidet. Doch dann machtest du mir das schönste Geschenk der Welt. Du schautest mich an und lächelste. Zum ersten Mal gehörte es mir. Damals hast du dich für meine Hilfe bedankt. Du wolltest dich irgendwie revangieren. Aber das war nicht nötig. Ich hatte alles was ich wollte…dein Lächeln. Ich war an diesen Tag so glücklich. Keiner der anderen hat es mir gegönnt. Sie haben auf mich eingeredet. Doch ich hab nicht zu gehört. Ich war einfach nur glücklich. du hast gelächelt, als du sagtest, dass du mich liebst. Ich sehe es noch genau vor mir. Es ist als ob es gestern gewesen wäre.

Dann höre ich was du sagst.

Ich hätte nicht gedacht,

dass es so schmerzt.

Doch vor einer Woche hast du mich angesehen und gesagt es wäre vorbei. Ich würde dich nur nerven. Du liebst mich einfach nicht mehr. Du hast einen anderen. Du hast mir gesagt, dass du mich betrogen hast. Doch mein Herz weigert sich das zu glauben. Du redest weiter…immer weiter und mein Herz scheint zu brechen. Es zerspringt in tausend Stücke. Es tut so weh. Ein Jahr waren wir zusammen und das alles soll jetzt einfach vorbei sein? Ich will es nicht glauben. Warum tut es so weh? Dieses Jahr war so schön. Hat es dir denn gar nichts bedeutet? Alle haben es mir gesagt, doch ich wollten ihnen nicht glauben. Nun scheinen die Schmerzen mich zu zerreissen. Ich glaube nicht, dass die Wunden wieder heilen. Nach einem Jahr kannst du mir das alles einfach ins Gesicht sagen. Dein Gesicht ist ausdruckslos…zeigt keine Gefühlsregung. Früher konnte ich immer deine Liebe zu mir sehen. Deine Augen strahlten immer diese Wärme aus. Doch jetzt sind sie leer. Ist es meine Schuld? Immer wieder höre ich wie du sagst ich wäre dir egal geworden, du würdest nichts mehr für mich empfinden.

Das du so wichtig geworden bist

in diesen letzten Jahr!

Doch du siehst es nicht!

Es war nur ein Jahr, aber es kommt mir vor wie ein halbes Leben. Wie konnte ich jemals ohne dich leben? Wie konntest du mir so wichtig werden? Wann hast du dich in mein Herz geschlichen? Mein Leben dreht sich nur noch um dich. War das mein Fehler? Ohne dich bin ich nichts mehr wert. Meine Welt ist so leer. Doch du siehst es nicht. Weißt du nicht wie wichtig du mir geworden bist? Ich bin nichts ohne dich. Du gabst meinem Leben einen Sinn und dann hast du ihn wieder mit dir genommen. Du hast mich allein mit meinen Tränen zurückgelassen. Siehst du nicht wie ich leide? Warum tust du mir das an? Ich hatte Dinge gesagt, die ich nicht sagen wollte. Ich wollte mich entschuldigen und dir sagen, dass ich dir vertraue. doch du ließt mich nicht zu Wort kommen. Du sagtest, dass die anderen die Wahrheit gesagt hatten. Hast du wirklich einen neuen Freund?

Den letzten Satz hättest-

du dir sparen können.

Warum sagst du das? Doch die Zeit mit dir war wirklich schön. So schön, dass ich dir schon nach einem Jahr egal bin? Es muss wirklich schön gewesen sein, schließlich willst du mich nicht mehr sehen. Hast du gelogen? Was von dem was du mir gesagt hast war eine Lüge? Herz will dir nicht glauben. Dieses Jahr war doch wirklich schön. Kann ich mich so getäuscht haben? Ich dachte du meinst es ernst. So war es doch oder? Bitte antworte mir! Ich will nur diese eine Antwort. Hast du mich geliebt? Oder war das nur eine Lüge? Ich muss es wissen. Bitte sag mir, dass ich mich nicht getäuscht habe, dass die anderen Unrecht hatten. Bitte gib mir ein Zeichen.

Ich will nicht mehr an dich denken

Doch immer wieder kommen-

Erinnerungen hoch!

Ich will nur vergessen. Doch es geht nicht. Ich spüre die Leere in mir. Ohne dich bin ich einfach nicht vollständig. Immer wieder seh ich dich vor mir, wie du lächelst, du sags, dass du mich niemals verlässt, dass du mich liebst. Noch immer spür ich deine Lippen. Ich erinnere mich noch genau an unseren ersten Kuss. Deine Lippen legten sich sanft auf meine. Deine Zunge, die meine Mundhöhle erkundet und schließlich mit meiner Zunge spielt. Noch immer kann ich deine Umarmung spüren, deine Wärme. Bei dir hab ich mich immer sicher und geborgen gefühlt. Du gabst mir halt. Bei dir konnte ich mich fallen lassen. Ich wusste du fängst mich wieder auf. Noch immer spüre ich deine Hände auf meinem Körper.

Mein Herz schreit und weint!

Warum verliebt man sich,

wenn es doch so weh tut?

Du bist einfach von mir gegangen. Du lässt mich mit meinem Schmerz einfach allein. Warum musstest du gehen? Hast du es geahnt? Ich weiß jetzt, dass du nicht wieder kommst. Du bist für immer gegangen. Die Wunden werden niemals heilen. Vielleicht heilen sie, wenn ich dir eines Tages folgen kann. Du hast mal gesagt, dass du möchtest, dass ich lebe egal was passiert. Das tue ich auch, weil es dein Wunsch war. Sonst würd ich dir folgen. Ich höre noch immer deinen Namen. Ich sehe noch immer dein Lächeln. Ich höre noch immer deine Stimme. Ich höre, wie du sagst: „Ich liebe dich Yuki für immer und ewig!“

Veröffentlicht in: on März 11, 2007 at 10:28 Kommentare (1)