Freundschaft

Ich habe in letzter Zeit viel über Freundschaft und Verlust nachgedacht. Als mir heute wieder ein Eintrag auf Facebook eingefallen ist, musste ich dieses Gedicht schreiben. Es ist nicht ganz ausgereift …

Auf jeden Fall hier meine Inspirationsquelle:
Ein Reporter fragt ein Ehepaar: “Wie haben sie es geschafft 65 Jahre zusammen zu bleiben?”
Die Frau überlegt ein paar Sekunden und sagt: “Wir wurden in einer Zeit geboren, in der man kapute Dinge reparierte, anstatt sie wegzuwerfen.”

Heute zu Tage denken ich werfen wir Dinge viel zu schnell weg, weil es einfach zu viel Arbeit und Aufwand wäre es zu repariern. Das ist mir in letzter Zeit bei vielen Dingen aufgefallen. Aber nun zu dem Gedicht :) Mir gefällt die ‘H’-Strophe nicht wirklich aber mir ist nichts besseres eingefallen.

 

Freundschaft -
ist ein Band zwischen uns
Es verbindet uns,
lässt uns nicht allein
Manchmal spant es,
manchmal reißt es.

Reißt in zwei -
lose Enden sind alles was bleibt
Plötzlich ist man allein.
Verbindung einfach verschwunden
ganz plötzlich Fremde
ganz plötzlich fremd im Geist.

Erinnerungen -
das ist alles was uns bleibt.
An all den Spaß,
die endlosen Gespräche.
An all die Tränen,
das Vertrauen unsere Trauer zu teilen.

Urteilten nie -
über die Probleme des anderen.
Hörten immer zu,
waren immer da,
erzählten alles,
hielten es nie ohne einander aus.

Niemals -
hatten wir uns geschworen.
Diese Freundschaft -
sollte für die Ewigkeit sein.
Wollten uns nie verraten
uns niemals trennen.

Duldeten -
trotzdem wie es in zwei riss.
Was verband uns?
Warum ist es nicht mehr da?
War es nur überflächlich?
oder warum verschwand es?

Seelenverwand -
hatte wir uns gedacht.
Doch wenn das verschwindet,
was bedeutet es dann überhaupt?
Muss jede Verdindung -
irgendwann reißen?

Chancen -
sollen wir geben, oder nicht?
Sollen wir das Band neu knöpfen?
Ein Knoten bleibt dabei,
kann niemals wieder verschwinden.

Heißt das,
dass ein geknöpftes Band -
keine Freundschaft ist?
Oder machen gerade die Knoten
es zu einer wahren Freundschaft?
Woraus besteht Freundschaft?

Arbeit -
das macht eine Freundschaft aus.
Man muss für sie arbeiten,
man muss für sie kämpfen,
man muss Fehler akzeptieren,
man muss sie pflegen.

Fehler -
machen uns doch menschlich.
Perfektion ist nichts was anhält
nichts was man wirklich erreichen kann
machen nicht gerade die Fehler -
die Dinge schön?

Treue -
heißt immer für ein ander dazu sein,
heißt das Band neu zu knöpfen,
heißt die Dinge zu reapieren,
heißt sie niemals einfach wegzuschmeißen.

Freundschaft -
ist ein Band zwischen uns
Es verbindet uns.
Manchmal spant es,
manchmal reißt es,
manchmal muss es neugeknüpft werden.

Published in: on April 20, 2012 at 10:55 vormittags  Kommentare (5)  

Es ist Zeit…

Hier mal wieder ein Gedicht.

 

Du starrst aus dem Fenster.
Es ist Zeit zu gehen.
Es ist Zeit loszulassen.
Es ist Zeit aufzugeben.

Die Kraft ist verbraucht.
Resignation ist es was bleibt.
Der Kampf ist verloren.
Manchmal ist das Leben so.

Du starrst aus dem Fenster.
Ist es wirklich Zeit zu gehen?
Ist es wirklich Zeit loszulassen?
Ist es wirklich Zeit aufzugeben?

So viel Zeit mit kämpfen verbracht.
So oft das Gefühl gehabt nichts wert zu sein.
So oft gesprungen bei jedem Wort.
So oft verbogen um da sein zu können.

Du starrst aus dem Fenster.
Willst du wirklich gehen?
Willst du wirklich loslassen?
Willst du wirklich aufgeben?

Früher war es schön.
Heute nicht einmal mehr ein schwacher Schatten.
Früher hast du geben und genommen
Heute scheinst du nur zu geben.

Du starrst aus dem Fenster.
Du willst nicht gehen.
Du willst nicht loslassen.
Du willst nicht aufgeben.

Es war so wichtig.
Es hat dein ganzes Leben verändert.
Es hat so viel gutes gebracht.
Es ist ein Abschnitt des Lebens.

Du starrst aus dem Fenster.
Doch sehen tust du nichts.

Du willst nicht, dass es Zeit ist zu gehen.
Doch sie hält dich nicht auf und lässt dich gehen.

Du willst nicht, dass es Zeit ist loszulassen.
Doch scheint sie es längst getan zu haben.

Du willst nicht, dass es Zeit ist aufzugeben.
Doch deine Kraft ist längst schon verbraucht.

Du starrst aus dem Fenster.
Siehst nur die Vergangenheit.

 

Published in: on April 17, 2012 at 7:33 vormittags  Kommentare (1)  

Verlorene Menschlichkeit?

Was bedeutet Verständnis? Was bedeutet Toleranz? Was bedeutete es in der heutigen Welt Entscheidungen anderer zu respektieren? Müssen wir immer nur an uns selbst denken? Können wir nicht auch einmal selbstlos sein? Müssen wir denn alles schlecht reden? Können wir nicht etwas Respekt haben?

Warum glauben die Menschen immer es würde sich alles um sie drehen? Warum sind Menschen so verdammt egoistisch? Warum sind wir nicht selbstlos und gut? Warum treten in Fälle, wo gewisse Dinge respektiert werden sollte, unsere schlimmsten Eigenschaften an den Tag.

Warum treten wie die Wünsche anderer mit Füßen? Warum respektieren wir ihren Wunsch nicht einfach. Ist das denn zu viel verlangt? Müssen wir ihnen wirklich vor den Kopf stoßen?

Gibt es nicht Dinge, die wichtiger sind als Geld? Sollte die Menschlichkeit nicht wichtiger sein. Sollte es in dieser Welt nicht genau darum gehen? Etwas Menschlichkeit walten zu lassen? Etwas selbstloser zu sein? Menschen zu helfen statt sie nieder zu machen? Sollten wir nicht aufhören immer als erstes ans Geld zu denken?

Ist unsere Welt, denn wirklich so verkommen? Ist die Menschlichkeit denn wirklich schon verloren gegangen?

Published in: on April 7, 2011 at 7:02 vormittags  Hinterlasse einen Kommentar  

Ist die Magie tot?

Es ist nichts großes.. nur mal wieder eine Kleinigkeit :)

Existiert sie noch?
Die Magie in unserer Welt?
Ist sie für immer verschwunden?
Gibt es nur noch billige Tricks?
Die Zeit der Magie zu ende?

Ein Lächeln-
so strahlend und fröhlich
verdrängt die Verzweiflung
Ein Lachen -
so rein und klar
vertreidt die düstere Stimmung

Vielleicht-
vielleicht ist die Magie nicht Tod
Vielleicht-
vielleicht suchen wir-
nur an den falschen Stellen

Published in: on März 28, 2011 at 8:08 vormittags  Kommentare (2)  

Eisblumen

Hier noch was neues. Mir selbst gefällt es nicht so gut…aber vielleicht gefällt es euch ja :)

Eisblumen an meinem Fenster
dabei wollte die Wärme siegen.

Du gehst -
und lässt mich zurück.
Ich will schreien-
doch du hörst mein Flüstern nicht.

Eisblumen setzen sich an mein Fenster
von Wärme keine Spur.

Du bleibst nicht stehen
schaust nicht zurück.
Ich will rennen
doch komm doch nie bei dir an.

Eisblumen verschwinden einfach nicht
die Wärme scheint verschollen.

Du siehst mich nicht
schaust nur in die Ferne.
Ich will deine Aufmerksamkeit
doch du willst das nicht.

Eisblumen an meinem Fenster
und die Wärme lässt auf sich warten.

Du lässt los-
und bemerkst es nicht.
Ich will dich halten
doch bin viel zu schwach.

Eisblumen sind an meinem Fenster…
muss ich denn die Wärme loslassen?

Published in: on Februar 22, 2011 at 8:55 vormittags  Kommentare (1)  

Der Anfang vom Ende Der Anfang vom Ende

Vor einer ganzen Weile hatte ich mal das ‘Ende’ hochgeladen hier ist nun der ‘Anfang vom Ende’. Irgendwie auf eine Art und weise gehören die beiden Texte zusammmen

Der Anfang vom Ende

Was bedeutet Krieg eigentlich? Für das Vaterland kämpfen und sterben? Seine Pflicht erfüllen? Einmal in seinem Leben ein Held sein? Warum kämpfen wir und wofür? Wir führen blutige Schlachten nur für Macht und Ansehen? Wir gehen über Leichen. Ist ein Leben den gar nichts wert? Vielleicht sind wir noch zu jung um den Sinn hinter Kriegen zu verstehen. Doch eigentlich frage ich mich nur warum müssen wir sinnlos morden? Jeder hat seine Ziele im Leben doch wie weit dürfen wir für sie gehen? Wann dürfen wir für sie kämpfen? Wann müssen wir Kompromisse eingehen? Wann werden wir anfangen den Menschen zu zuhören? Was bedeutet Krieg eigentlich? Ich glaube, dass wir viel zu spät verstehen was es bedeutet. Tod und Zerstörung, Trauer und Leid, Verzweiflung. Lohnt es sich dafür zu kämpfen, dafür zu sterben, sich die Schuld an so viel Leid und Tod aufzuladen?

Published in: on Februar 18, 2011 at 8:15 vormittags  Hinterlasse einen Kommentar  

Caged

Ich habe hier schon ne Weile nichts mehr von mir sehen lassen oder nur sehr unregelmäßig das habe ich vor wieder zu ändern.  Ich hoffe ich kriege wieder ein paar Sachen zustande ;) Vielleicht auch mal wieder ein paar Zeichnungen. Ich bin gerade mal wieder in einer Übungsphase…lasst euch überraschen :)

Hier jetzt für euch nen ziemlich alter Text, denn ich mal geschrieben habe zu dem Lied Caged von Within Tempation. Mal sehen was ihr dazu sagt.

Caged

Nacht für Nacht schreckt die Dunkelheit ihre Klauen aus nach meinem Herz. Sie fängt mich und lässt mich nicht entkommen. Sie zerfrisst mich von innen, verschlingt meine Seele. Ich bin ihr schon solange verfallen. Ich kann mich nicht mehr währen. Sie ergreift besitz von mir. Sie will mich zerstören, ganz langsam.
Ich bin ganz allein. Alle Menschen, die ich hatte hab ich verloren. Einer nach dem anderen hat mich allein gelassen, in der Dunkelheit allein gelassen.
Nicht einer ist bei mir geblieben. Nur noch ich bin übrig. Ich bin ganz allein in dieser Dunkelheit. Ich bin in ihr gefangen.
Hier ist gar nichts. Nicht einmal eine einzige Blume kann ich hier finden. Hier gibt es nur die Dunkelheit. Keine Hoffnung und keine Erlösung ist hier zu finden. Jedes freundliche Gesicht scheint ein dunkles Geheimnis zu haben. Ich kann niemanden trauen. Niemand zeigt mir sein wahres Gesicht. Sie alle verstecken etwas in ihren inneren.
Du steht vor mir und lacht mich aus. Trotzdem sagst du mir im gleichen Atemzug, dass du mich liebst. Du lachst über meine Gefühle für dich. Weißt du eigentlich was Liebe ist? Immer wieder sagst du mir, dass du mich liebst, doch jedes Mal lachst du dabei böse. Du führst mich auf Abwege und ich kann es nicht mal verhindern. Ich kann dir nur folgen. Du nahmst dir alles von mir, was du wolltest, alles was ich hatte. Du nahmst dir alles ohne zu fragen, ohne mein Einverständnis. Ich habe gar nichts mehr nicht einmal mehr meine Liebe zu dir.
Alles in mir scheint so kalt zu sein. Früher war es warm. Die Menschen meinten ich hätte ein gutes und warmes Herz. Ich hatte so viele Gefühle in mir, doch jetzt ist alles kalt. Mein Traurigkeit hat mein Verstand eingefroren. Ich kann nicht mehr denken, nicht mehr fühlen.

Immer wieder sagst du es mir. Doch ich kann dir es schon lange nicht mehr glauben. Wie könnte ich auch. Du hast mir ja alles genommen. Ich gehöre dir. Ich kann dir nicht mehr entkommen. Du hast selbst meinen Willen gebrochen. Alles was ich jemals hatte hast du genommen, du hast selbst meine Hoffnung genommen. Was hast du nur aus mir gemacht? Warum hast du das aus mir gemacht? Sag mir jetzt bitte nicht, weil du mich liebst. Ich kann es nicht mehr hören. Ich will es nicht mehr hören.

Published in: on Februar 17, 2011 at 9:56 vormittags  Hinterlasse einen Kommentar  

Unter dem Bild findet ihr den Text auch noch mal einzeln. Wer das Gedicht lieber ohne Hintergrund lesen will, einfach nicht aufs Bild klicken und weiter lesen!



Ich sehe alte Bilder
jedes Lächeln eine Träne
sie fallen ungesehen
versteckt-
was nutzen einem die Worte
habe sie noch Trost gespendet
so sind sie wirkungslos in der Einsamheit
Wie alles verliert es an Bedeutung
so viele Erinnerungen, gute, schlechte-
schwer zu sagen, welche mehr schmerzen
sie lassen einen nicht los
halten einen gefangen in einem endlosen Kreis
wie sehr du auch suchst
du findest keinen Sinn-
keine Antwort-
bliebst alleine in der Dunkelheit
mit den Tränen-
für jedes Lächeln,
für jedes Lachen,
für jeden Tag
eine Träne...
Published in: on Juli 30, 2008 at 10:04 nachmittags  Kommentare (2)  

Ich hoffe es ist lesbar.

 

Gedicht Wahrheit

 

Published in: on April 2, 2008 at 7:09 nachmittags  Kommentare (1)  

Das Ende

Es ist dunkel. Hier existiert nichts, kein Lichtstrahl und kein Geräusch. Alles was dir hier bleibt ist die Dunkelheit. Immer enger umschließt dich die Einsamkeit. Sie Schnurrt dir die Luft ab und gefriert dein Herz. Du wirst das Gefühl nicht los, dass  die Dunkelheit nie verschwinden wird. Du weißt irgendwann wird sie uns verschlingen und vernichten. Es ist nur eine Frage der Zeit. Unaufhörlich fließen die Tränen. Warum und für wen? Warum weinen wir? Wo unsere Tränen doch nur unbemerkt verschwinden. Gibt es überhaupt noch etwas, um das wir weinen können. Haben wir die Menschen, die uns so viel bedeutet haben, nicht bereits verloren? Waren sie nicht schon von Anfang an verloren?  Um wen weinen wir, wenn doch alle Hoffnung verloren ist und kein Lichtstahl die Dunkelheit vertreibt? Warum sollten wir auch hoffen? Es gibt nichts mehr auf das wir hoffen können. Es ist bereits alles verloren. Eigentlich haben wir nie irgendetwas besäßen. Es war nie wirklich greifbar. Trotzdem haben wir es immer wieder versucht es zu erreichen. Warum? Wir hätten von anfang an wissen müssen, dass es keine Hoffnung gibt. Doch wir greifen nach jedem Strohhalm so klein er auch sein mag. Unsere Herzen sind längst leer und ausgebrannt und schon bald können wir nicht einmal mehr weinen. Ist es dann vorbei? Vielleicht liegen die Antworten vor uns. Wir bräuchten nur die Augen zu öffnen. Doch die Angst die Augen zu öffnen wächst, die Angst vor dem was wir sehen werden. Denn wenn du es einmal gesehen hast, dann brennt es sich in unser Gedächtnis und wir werden es nie wieder vergessen können. Es wird uns verfolgen, nie wieder loslassen.  Wir könnten nicht mehr behaupten, dass es nur ein Traum war. Wir könnten nicht sagen wir waren unschuldig. Denn die Wahrheit wäre viel zu grausam. Die Schuld zu groß um sie zu ertragen. Wir wissen genau was wir sehen werden, aber noch ist es nichts als eine Vermutung, ein böser Traum. Verzweifelt suchen wir nach einem Ausweg. Die Panik steigt in uns hoch. Denn keine Lüge kann uns vor der Wahrheit noch verstecken. Es gibt keinen Ausweg mehr. Wir müssen uns der Wahrheit stellen. Wir müssen die Schuld tragen, wir müssen den Verlust und die Schmerzen ertragen. Wir können es nicht mehr verdrängen, vergessen und weiter machen wie bisher. Denn es gibt nichts mehr. Uns erwarten nur Schutt und Asche, eine zerstörte Welt. Ganz langsam öffnen wir unsere Augen. Mit dem Wissen, dass wir uns damit zerstören. Unsere Augen sind offen, doch was wir sehen ist nur die Dunkelheit und alles was uns bleibt ist die Gewissheit, dass es keine Hoffnung mehr gibt. Die Einsamkeit schließt sich fester um uns, droht uns zu verschlingen. Sie wird uns früher oder später zerstören. Viel zu spät  haben wir erkannt, was wirklich zählt. Doch im Grunde ist es egal, denn wir hatten nie eine Chance. Wir hätten es wissen müssen. Ja, wir wissen es. Wir wissen das uns niemand hören wird, denn es gibt niemanden mehr. Wir sind ganz allein ohne jeglichen halt, ohne Wünsche und Träume. Alles würde zerstört. Wir haben es zerstört und doch würden wir es immer wieder tun. Es würde sich nichts verändern selbst wenn wir die Zukunft kennen würden. Niemand wird uns hören. Trotzdem fangen wir an zu rufen, dann zu schreien bis unsere Stimme versagt…

Published in: on März 26, 2008 at 1:43 nachmittags  Kommentare (1)  
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