Für Dani

Mädchen

Veröffentlicht in: on Januar 31, 2008 at 9:54 Kommentare (1)

Julianne

Oft bist du so verschlossen,
schaust in die Ferne.
Ich frage mich, was du siehst.
Ist es denn so viel schöner
als das Leben?-
das du dich dort verlierst?
Dein Blick so traurig
und voller Sehnsucht.
Zu gern würde ich dich verstehen
und deine Augen vor Glück-
strahlen sehen-
Doch sehen nur eine Mauer
Hast du so viel schlimmes erlebt?
Steht dir den niemand bei?
Zu gerne würde ich dir helfen
die Last auf deinen Schultern zu tragen
Ich weiss nicht was du fühlst.
Vielleicht kann ich dich-
irgendwann verstehen-
Ich hab Zeit-
ich kann warten-
doch kannst du noch warten?
Vielleicht irre ich mich ja
vielleicht bilde ich mir
deine traurigen Augen nur ein.
Wenn du Hilfe brauchst,
dann komm bitte zu mir!
Ich kenne die Einsamkeit,
die Sehnsucht nach dem Glück,
die Sehnsucht nach Liebe.
Manchmal würde ich am liebsten aufgeben,
verliere jede Hoffnung…
Doch ich habe jemanden,
der mich hält,-
der mich versteht,-
und immer wieder Hoffnung gibt.
Immer öfter verschwindet -
die Einsamkeit aus meinem Herzen
und ich merke, dass das Leben schön sein kann
Dass es sich lohnt-
zu kämpfen für seinen Traum.
Der Weg ist steinig…
Oft stopere ich-
und das aufstehen fällt mir schwer.
Doch ich kann schon-
ein leichtes Licht am Ende sehen
wir müssen nur immer weitergehen
und gemeinsam ist es leichter
auch das schlechte zu überstehen.
Man muss die Last der Welt-
nicht alleine tragen

Veröffentlicht in: on Januar 16, 2008 at 4:45 Kommentare (1)

Viel zu schnell vergeht die Zeit

Viel zu schnell vergeht die Zeit
und viel zu selten sag ich dir,
dass du immer für mich da bist,
immer wieder halt gibst,
mich tröstest, wenn ich wein’
mir zu hörst-
und mir verzeihst,
wenn ich Fehler mache.
Viel zu selten bin ich für dich da,
hör dir zu-
obwohl du mir so viel Kraft gibst
Viel zu viele Tage vergehen
an denen ich dir nicht gesagt habe,
wie sehr ich dich vermisst habe

Veröffentlicht in: on at 4:34 Kommentar schreiben

Vorwärts?

Ich öffne die Augen-
Überall nur Dunkelheit.
Kann alles sehen
und seh doch nichts.
Überall nur Dunkelheit
um gibt mich-
schließt mich ein-
kann ihr nicht entkommen.
Jeder Fluchtweg-
eine weitere Sackgasse.
Komm nicht weiter-
kann nicht entkommen-
sie lässt mich nicht gehen
holt mich wieder-
kein Weg zurück-
kein Weg vorwärts
Bin verloren-
in der Dunkelheit.
Kann das Licht sehen
und doch kommt es-
nicht zu mir-
egal wie ich renn
komm nie dort an-
er lässt mich nicht gehen
nicht vor-
nicht zurück-
komm einfach nicht weiter
bin verloren-
bin allein in der Dunkelheit
kann alles erkennen
und doch nichts sehen…

Veröffentlicht in: on Dezember 29, 2007 at 8:14 Kommentare (1)

Feuerspiel

Sieh dir an
das schöne Feuerspiel,
lodert hell und warm,
wird kleiner-
dann wieder groß
führ auf-
den schönen Tanz
der mein Herz
mit Ruhe füllt
spiegelst alles wieder
Tränen, Leid und Freude
tanze weiter,-
immer weiter-
erlische nie

Veröffentlicht in: on at 5:56 Kommentar schreiben

Schreie?

Die Tränen laufen
kann sie nicht zurückhalten.
Alles schmerzt-
ich schreie, stumme Schreie.
unerreichbar ist-
die grenzenlose Freiheit
zu weit entfernt-
nur eine endlose Leere.
Es gibt keinen Weg zurück
Die Stille scheint nicht zu weichen
bleibt bis in die Unendlichkeit
Fühl mich verwundbar-
ich werde nicht gesehen
bin ich den unantastbar?
Die Einsamkeit greift nach mir
wurde verlassen-
bin ganz allein
bin verloren in der Dunkelheit
das Licht schmerzt
ist die Welt immer ungerecht?
Werde ich vergessen?
der Verlust zerstört mich
alles ist zertrümmert,
zersplittert-
ist die Seele schon-
dem Untergang nah?
Ich bin erschöpft,
kann mich nicht mehr wehren
die Angst hat leichtes Spiel
So ist das Leben-
und dann?-
kommt der Tod?
Wo ist der Sinn?
Wo ist die Ursache? Der Grund?
Das Ende ist der Anfang
so wie eine Wiedergeburt?
Was ist die Wahrheit?
Was ist die Lüge?
Es kommt mir alles wie ein Verberechen vor
alles bringt nur leid über uns
Ich hab eine Antwort
doch finde ich die Frage nicht
Verzweiflung steig in mir auf
überall Splitter, überreste-
was ist es Hass oder Liebe?
Wo hat die Freundschaft ihren Platz?
Die Angst kommt
sie bringt den Verlust-
und gibt keine Antwort…

Veröffentlicht in: on Dezember 27, 2007 at 8:50 Kommentar schreiben

Freunde

Oft träum ich
von anderen Welten-
weit weg von hier!
Ich denke mir
so viele Abenteuer-
Nicht eines selbst erlebt
entflieh damit dem Leben
lenk mich ab,
vergesse die Umwelt-

So ging es mir schon immer-
ich lauf übers Eis
überleg wie es für meine Charaktere wär’
dann seh ich sie-
sie sind real-
entspringen nicht meiner Fantasie
ein seltsames Gefühl steigt auf
und ich begreif-
ich hab keinen Grund mehr-
keinen Grund mehr zu fliehen-
keinen Grund mehr zu vergessen-
den ich hab etwas ganz besonderes
so wertvoll wie die ganze Welt
sie sind meine Welt
sie machen mich glücklich,
sie bringen mich zum Lachen,
sie trösten mich,
halten mich,
sützen mich-

meine Freunde-

Veröffentlicht in: on Dezember 24, 2007 at 3:27 Kommentar schreiben

viel zu kurz

viel zu kurz ist das Leben
viel zu kurz um groß zugrübeln
verschwende keine Zeit
warum anderen recht machen,
wenn man leben könnte?
Warum auf das verzichten
was Spaß macht?
Warum sich einschränken,
wenn es doch niemanden interessiert?
einfach nur spaß haben
einfach nur genießen
du verlierst zu viel Zeit…

Veröffentlicht in: on at 3:19 Kommentar schreiben

Diamanten

Glitzern, schimmernd
wie Diamanten…
sie fallen…fallen tiefer…
jede von ihnen so wertvoll
und doch erkennt niemand
…den Wert
sie gehen vorbei, schweigen
und jeder Schatz gerät
in Vergessenheit…
unerkannt, ungesehen…
werden sie vergehen
wertvoller als Edelstein…
schöner als Diamant…
kostbarer als die Welt…
doch der Wert bleibt unerkannt
bleibt im Dunkeln…
gerät in Vergessenheit,
dabei wurden sie
aus so viel Schmerz geschaffen
Doch wird er übergangen,
dabei sollten Tränen-
nie ohne Beachtung bleiben
Sie sind ein Teil
…des Menschen
gehören zu uns
ohne das sie lange bleiben
sie vergehen…
lassen uns zurück
Manchmal…manchmal
fängt sie jemand auf
Manchmal hebt jemand
sie in seinem Herzen auf
wie einen Schatz
so alsob es-
wertvoller als Edelstein
schöner als Diamant
kostbarer als die Welt
und wichtiger als das Leben wär
den sie kommen aus dem Herzen
sie sind der Schmerz-
und die Trauer des Menschen
und das macht sie so wertvoll.

Veröffentlicht in: on Oktober 7, 2007 at 8:40 Kommentar schreiben

Menschen?

Mein Blick ist auf die Menschenmassen gerichtet, die an mir vorbeihetzen. Sie laufen blind durchs Leben. Sie bleiben nicht stehen. Nein…niemals bleiben sie stehen. Die Menschen um sie herumnehmen sie gar nicht wahr.

Von dem Cafe hat man einen guten Ausblick. Ich konnte alles genau sehen ihre Gesichter. Sie versuchen die Wahrheit nicht einmal zu verstecken. Aus ihren Blick spricht desinteresse. Die Schritte werden schnell gemacht. Niemand achtet auf dem Brief, der auf dem Boden liegt oder auf die Rose auf dem Weg. Sie weichen nicht einmal aus.
Nein sie schubsen und drängeln. Langsam steh ich auf und mische mich unter sie. Andauernd werde ich angerempelt und angeschnautzt. Es stinkt es ist unangenehm. Meine Hand ballt sich zu einer Faust. Es macht mich aggressiv die Menschen zu sehen. Zu sehen wie sie einanderbehandeln. Sich nicht für den Schmerz der anderen interessieren…

Warum auch? Gefühle bringen einem nicht weiter. Warum sollte diese Leute auf andere achten, wenn man sie doch leichter verletzen kann?

Es ändert sich nie…es wird sich nie ändern…die Menschen bleiben die gleichen…Was wohl in dem Brief steht? Steht dort ein Liebesgedicht oder ist es ein Abschiedsbrief…hat er dort in diesen Wörten auf diesen Blättern sein Herz reingesteckt? All seine Gefühle?

Hatte der, der den Brief erhalten hätte, den Inhalt verstanden? Hätte er gewusst was es bedeutet…die wichtigkeit erkannt? Ich kann nicht daran glauben…auch wenn ich es möchte…die Menschen wollen einen doch falsch verstehen…ja das wollen sie…sie wollen sich falsch verstehen…sie brauchen die Schmerzen um so sehen, dass sie noch leben. Doch die Schmerzen, der anderen sind schon wiederzuviel.

Veröffentlicht in: on at 8:31 Kommentar schreiben